Briefmarken-Ratgeber
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Frage:
25.07.2018
Frage:
Hallo liebe Sammlerkollegen!
Ich bin auf folgendes sehr interessantes Angebot bei Ebay gestoßen: es handelt sich um ein Sammelalbum, welches 1935 in Amerika erschienen ist. Der Name lautet: "International Junior Postage Stamp Album".

Da es auf Ebay für lediglich 29.90 Euro angeboten wurde habe ich sofort zugeschlagen und es direkt gekauft. Es enthält 760 weltweite Marken bis 1935. Der Verkäufer schien keine Ahnung gehabt zu haben, was er dort verkauft.
Das selbe Buch fand ich auf der Seite eines amerikanischen Auktionshauses wo es für 832 Dollar verkauft wurde. (Link)
https://www.ebth.com/items/7727191-international-junior-postage-stamp-album

Bei meiner Internetrecherche zu diesem Buch beiße ich allerdings auf Granit. Desshalb wende ich mich nun an euch.

Gruß Alwin

Antwort:
Dieses Album als solches ist wertlos. Der Inhalt macht seinen Wert aus - wie bei jeglichem anderen Sammelalbum auch. Das für 832 Dollar versteigerte wies wohl eine oder mehrere besondere Marken auf - das von Ihnen ersteigerte mit Sicherheit nicht. Gehen Sie davon aus, dass die € 29,90 in den Sand gesetzt sind.

Als Tipp: kaufen Sie keine "Sammlungen", denn die sind immer schon von wirklich Sammelnswertem befreit worden und den üblen Rest wollte sonst niemand kaufen. Außerdem können solche Käufe nicht reklamiert werden, sind also immer ohne jegliche Garantien.

Wie man richtig sammelt, können Sie bei mir übrigens detailliert nachlesen.
Frage:
30.06.2018
Frage 1:
Wie nennt man nicht auseinander gemachte briefmarken
Frage 2:
ich habe postfrische briefmarken die nicht getrennt sind. Ist es besser die so aufzubewahren oder trennen damit es wert hat.
Danke!
Antwort:
Schaut man sich die Verkaufsanzeigen bei ebay an, weiß man wie wichtig solche Fragen sind. Da die zwei Fragen den fast gleichen Bereich betreffen, möchte ich sie in einer Antwort behandeln.
Bei zwei aneinanderhängenden Marken spricht man von senkrechten oder waagerechten Paaren, eventuell mit Bogenrand oder als Eckrand und Dreier-, Vierer oder Mehrfachstreifen, waagerecht oder senkrecht mit ebenfalls weiteren Informationen zur Position im Bogen oder der Rolle. Dann kommen weitere Bogenteile wie 4er- oder größeren Blöcke sowie halben und ganzen Bögen.
Ob man diese "Einheiten" nun genau so sammelt oder vereinzelt bleibt jedem überlassen, denn sie unterscheiden sich in postfrischen Varianten bei Marken ab ca. 1955 von Bund, Berlin oder der DDR kaum, haben eher einen nur noch symbolischen oder den Arbeitsauwand deckenden Wert. Anders sieht es bei gestempelten Marken aus. Da sind Einheiten, die lesbar (Ort und zeitgerechtes Datum) von normalen Postämtern gestempelt sind, sehr gesucht.
Hingegen sind Marken mit Ersttagssonderstempeln der Versandstellen, sowie sonstigen Stempeln der Versandstellen Massenware, die ich im Sinne von nachhaltigem Briefmarkensammeln als nicht sammelwürdig betrachte.
Generell aber sei gesagt, dass auch ich Sammlermarken am liebsten gar nicht trenne.
Frage:
16.06.2018
Frage:
hallo herr Köpfer,
zu der anfrage mit den leichten fingerabdrücken auf der Marke.
auf anfrage beim verband bpp sagte man mir das Fingerabdrücke kein wirklicher Makel auf der marke seien da zumindest vom Postverkäufer ja beim verkauf am Schalter die marke angefasst werden muß,- so wird es wahrscheinlich auch immer fingerabdrücke auf dem gummi zu sehen sein !
dieser hickhack der fingerabdrücke scheinen dann auch nicht den wert der marken zu vermindern ( laut aussage des herren von bpp).... bei realistischer betrachtung und auf dem briefmarken Alltag gibt es gleich wohl schon das kauf kreterium Fingerabdrücke.( da wird eine marke mal ganz schnell zu müll ) ich habe habe beschlossen mein hobby wieder aufzugeben . es ist mir gelinde gesagt zu blöd auf d. rückwand jeder marke zu starren um fingerabdrücke zu sichten ( bei d. letzten marken waren von mir keine zu sehen - der prüfer hat sie aber erkannt ) ich habe jetzt alle marken die ich habe zum prüfer nach berlin geschick um sie auf fingerabdrücke zu untersuchen. danach werde ich das ganze verkaufen .....
ich fühle mich ein wenig veräppelt von der ganzen fingerabdruck diskussion ... ( kein Verkäufer von briefmarken gibt ihnen eine garantie das da keine fingerabdrücke auf den marken sind.
hier mal ein kurzer auszug eines Verkaufsgespräches:
guten tag,
mal eine frage.
können sie garantieren das auf dem gummi keine fingerabdrücke bzw. leichte fingerabdrücke zu sehen sind ??? ( ich werde bei kauf marke zum prüfer senden ) antwort des Verkäufers:"

Nein. Soweit lehne ich mich dann doch nicht aus dem Fenster, auch wenn hier keine Fingerabdrücke sein söllten. Viel Spaß bei ihrer weiteren Suche.

gruss
ihnen ein schönes wochenend gruss aus hannover alexander
Antwort:
Antwort:
Wenn mir ein Objekt nicht vorliegt, kann ich dazu nur Vermutungen anstellen. Deswegen möchte ich mich dazu auch nicht weiter äußern. Vielleicht noch insofern, dass Wertschätzungen bei Briefmarken keine klaren Regeln kennen und generell subjektiv sind, also abhängig davon, wie viel einem Kaufinteressenten ein Objekt wert ist, bzw. wie weit ein Verkäufer beim Preis gehen möchte. Da beide subjektiv handeln (müssen), ist im Prinzip alles möglich - von geschenkt über maßlos überteuert bis betrogen. Wie im richtigen Leben.

Dass Sie beim Ersten kleineren Problem das Handtuch werfen, enttäuscht mich allerdings und läßt mich fragen, was Sie eigentlich von unserem Hobby erwarten? Der ultimative Spaß an unserem Hobby ist der, mit viel Geduld nach der bestmöglichen Qualität in besonderer Verausgabung zu suchen, die Sammlung Stück für Stück aufzubauen, zu ergänzen und irgendwann ein wahres Märchenbuch angelegt zu haben. Dazu muß man allerdings auch voll dahinter stehen. Vieles ist nicht einfach, braucht neben Wissen und Geduld auch noch viel Zeit. Selbst wenn man keine hat, ist dieses Hobby ideal - man kann es nämlich leicht zur Seite legen.

Wenn ich eben von Wissen, Zeit und Geduld sprach: meine Seiten informieren ausführlich.

Frage:
10.06.2018
Frage:
Vielen Ihrer Thesen zur Philatelie stimme ich zu - auch bezüglich dem besonderen Reiz, gestempelt zu sammeln, da dabei jede Marke quasi ein Unikat ist. Den Scan eines besonderen Berlin-Unikats habe ich angehängt.

Einen Aspekt der Philatelie möchte ich noch besonders gewürdigt wissen: Briefmarken SAMMELN ist ein Hobby, eine Leidenschaft, die einen hohen Eigenwert hat. Philatelie a priori als Instrument zur Wertanlage zu sehen, geht deshalb in die Irre. Es gibt viele hochgeschätzte und teure Hobbies, die a priori keine Wertanlage darstellen, z.B. Reiten, Golf, Kugelschreiber Sammeln. Gleiches sollte
man auch der Philatelie zubilligen. Es geht um dem Spaß und die Erfolgserlebnisse, die man bei einem Hobby hat. Wenn Investitionen in ein Hobby "nebenbei" noch etwas nachhaltig sind, was bei der Philatelie der Fall sein kann, so ist das ein schöner Nebeneffekt, aber - zumindest für mich - nicht die Hauptsache. So befasse ich mich z.B. sehr intensiv mit Stempelauswertungen auf Dauermarken - sehr nwahrscheinlich, dass diese Auswertungen einmal ein Auktionsknüller werden. Ich habe aber Spaß und Kurzweil dabei.

Ganz nebenbei: Eine Sammlung gestempelter Marken kann niemals komplett werden. So kann man immer weiter sammeln.
Antwort:
Antwort:
Es gibt sicherlich so viele Arten, unser wunderschönes Hobby auszuüben, wie es Sammler gibt - und das auch noch mit regelmäßgen Veränderungen. Man ist einfach auf der Suche nach den Idealen. Toll, und so soll es auch sein.

Und genau so betreibe ich mein "Steckenpferd". Mich interessiert nicht, was irgendwann dabei rauskommt (schon aus bilogischer Sicht, ich sammle das Besondere von möglichst höchster Qualität, nicht irgendwelches Machwerk oder "Abfallpapier". Dafür bezahle ich einen adäquaten Preis, der teilweise über Katalog liegt - und glaube, etwas gekauft zu haben, das diesen Wert auch tatsächlich hat. Suchen oder kaufen Sie mal solche Marken und Sie werden feststellen, dass die nur zum Marktwert zu kriegen, also keine Schnäppchen sind und, dass es in diesem Bereich mehr Kaufwillige als Anbieter gibt.

Sie führen "Hobbys" an, die keine persönlichen, wirtschaftlichen Interessen beinhalten sollen? Z.B. Reiten. OK, es gibt sicher auch da Leute, die sich mit einer "Schindmähre" zufrieden geben. Die Mehrzahl sucht aber doch sicher edlere Pferde, bewilligt entsprechende, nach oben offene Preise, akzeptiert hohe Tierarztkosten, eine ebensolche Stallung und Pflege, Futter - und will sein Tier auch präsentieren (Thema Auto und Anhänger!). Golf. Auch da gibts den Gelegenheitsgolfer, der versucht jegliche Mitgliedsbeiträge zu vermeiden, sein Auto nicht auf den Clubparkplatz stellt. Die meisten aber versuchen doch zu zeigen, was sie haben, was sie können - und das nach Möglichkeit nicht auf einem Provinzplatz und in einem "popeligen" Golfclub. Und selbst Kugelschreiber zu sammeln bietet Qualität und höchste Preise: ein Montblanc-Füllfederhalter für € 750,00, ein "Kuli" für € 500,00 oder ein Drehbleistift für € 600,00 sind da noch die untere Grenze. Vergleiche mit dem Sammeln von Armbanduhren und Oldtimern sind hier angebracht: alles andere als billig.

Wenn (ganz) junge Menschen anfangen Briefmarken zu sammeln, dann tun sie das mit einer tollen Begeisterung, weil Briefmarken (oft) einfach wunderschön sind. Das legt sich und die meisten verlieren die Philatelie wieder aus den Augen.

Die, die weitermachen, entwickeln sich mehr oder weniger und bilden den brodelnden Markt der Philatelie. Jeder sammelt nach seiner Facon. Und die, die Vorteile oder vermehrten Spaß in ihrem Tun entdecken, sollten andere darüber informieren. Es kann ja jeder für sich ganz alleine entcheiden, ob er an dem ach so verurteilten sammlerischen, wirtschaftlichen und zukunftsträchtigen Erfolg teilhaben möchte.

Frage:
09.06.2018
Frage:
Hallo Herr Köpfer, ich habe einen fast Q1 Stempelabdruck vom 26.7.65 gefunden auf der Serie Altberlin 90pf. Die Inschrift lautet: BERLIN FA1.

Ist Ihnen ein solches Postamt bekannt? Gruß Christos V
Antwort:
Antwort:
Damit kann ich leider auch nichts anfangen. Gut wäre es vielleicht, wenn Sie jeweils einen Scan anhängen würden.
Frage:
04.06.2018
Frage:
guten tag,
mal eine frage zum Prüfverfahren!
ich habe drei marken zum Prüfer gebracht , der mir nach drei Monaten berichtete das leichte fingerabdrücke auf dem Gummi seien auf allen dreien !
ich kann aber nix erkennen ! weder mit bloßem ankippen der marken im licht noch mit verschieden starken Lupen, ich sehe einfach keine leichten fingerabdrucke.!!
meine frage mit welchem verfahren erkennen die prüfer die abdrücke der fingerspuren???
Meine zweite frage was muß ich tun damit ich das beim nächsten kauf auch erkennen kann - wer will sich schon gern über das ohr hauen lassen!! beim teueren markenkauf möchte ich schon gern wissen was sache ist ? Oder muß ich jedes mal zum prüfer fahren nach dem ich eine marke gekauft habe......???
vielen dank für ihre Hilfe
mfg alexander
Antwort:
Antwort:
Ihre Mail spricht viele Aspekte dieses wichtigen Teils unseres Hobbys an. Da ist einmal die Qualität der Prüfer, die nicht immer unumstritten war - und ist. Das betrifft auch die generelle Auslegung dieser Tätigkeit. Den "Prüfer" gibt es nicht als Lehrberuf, er entstehlt aus langem und sehr intensivem Umgang mit der Philatelie, also aus Erfahrung. Was nun die für mich haupsächlich in Frage kommenden Prüfgebiete anbetrifft, hab ich das Gefühl, momentan gut bedient zu sein - und das, obwohl auch ich, trotz größter Sorgfalt, immer wieder Fälschungen in meinen Prüfsendungen habe. Ihre drei Marken, da bin ich mir sicher, haben "Macken" des genannten Ursprungs. Versuchen Sie, das ohne Vorbehalte nachzuvollziehen - und nehmen es in Ihren Erfahrungsschatz auf.

Mit den Prüfern kann man sich übrigens auch mal unterhalten und so das Eine oder Andere Wissenswerte erfahren. Allerding gibt es auch da Punkte, die, zum Schutz der Sammler, Geheimnis der Prüfer bleiben.

Was Prüfsendungen generell betrifft, sollte jeder Sammler allergrößte Sorgfalt üben und nur absolut einwandfreie Marken bester Qualität prüfen lassen. Diese Sorgfalt beginnt schon beim Erwerb der Marken. Dulden Sie keinen Makel, denn höher geprüfte Marken sind nicht sammelnswert.

Übrigens: Mal schnell zum Prüfer fahren zu können, hat auch was.
Frage:
03.06.2018
Frage:
wie heisst eine briefmarke ohne stempel und gummi
Antwort:
Antwort:
Abfall oder Altpier - wenn Qualität die Grundlage philatelistischen Handelns ist.
Frage:
31.05.2018
Ich lese immer wieder, die Katalogpreise hätten nichts mit dem Sammlerwert der Briefmarken zu tun. Wer macht denn dann und vor allem welche Preise?
VG Dirk
Antwort:
Antwort:
Die Katalogpreise sind Handelspreise, also solche, die der Handel möglichst einspielen möchte. Sie haben mit dem tatsächichen Wert eines Objeks überhaupt nichts zu tun, können höchstens eine grobe Orientierung sein - und sollten selten zum Kauf führen.


Extremes Beispiel aus ebay:
Katalogpreis € 1,90, Zuschlag € 48,50!
Stempel glasklar – aber nur fast zentrisch.


Der tatsächliche Wert eines Objekts ist der, den Sie oder ich bereit sind, dafür zu zahlen - und der Kauf zustande kommt. Bietet / zahlt ein anderer Sammler dafür mehr, ist das sein Wert. Dieser Wert ändert sich bei jeder VERÄUßERUNG auf den Betrag, den ein neuer / anderer Käufer bereit ist zu zahlen.

Um ein Gefühl für eine entsprechende Werteinschätzung zu bekommen, ist optimales Wissen und Erfahrung notwendig. Wichtig beim zu beurteilenden Objekt ist der Grad der Qualität in all seinen Ausprägungen.

Die Kriterien, die zu einem Gebot / Kauf führen, sollten objektiv sein, also objektbezogen. Werbeaussagen verleiten zu Fehleinkäufen, ebenso überzogene Gebote, die leicht aufgrund zu hoher Gebote anderer Bieter, zu maßlos überteuerten Käufen führen können.

Bieten Sie stur, was Ihnen ein Objekt wert ist und beobachten sehr genau. Sie werden staunen, wie schnell Sie ein Gefühl für die Wertigkeit bekommen.
Frage:
29.05.2018
Frage:
Freunde in der Briefmarkenwelt.
Wie fängt man an?
Ich bin nach 50 Jahren über meine Briefmarkensammlung aus meinem Kinderzimmer gestolpert.
Mein Vater hat sie weiter ergänzt. Nach einigem sortieren, wobei ich mich auf die DDR Mi 1 - 3365 konzentriert habe, sehe ich nach einigen Schnäppchen dass meine Sammlung ‚fasst‘ komplett ist.
Nun will ich die Sammlung --einordnen--abhängen--organisieren--was auch.. und suche Ideen.
Mein Interesse ist eigentlich nicht die wertsammelnde Philatelie, sondern der Kulturschatz und die Geschichte die eine Briefmarke aufzeichnet.
Nun ist meine Frage wenn ich in einem Display die Marken z B 1 - 7 a präsentiere und dabei die fakten und die Geschichte die hinter der Ausgabe aus der Stadt Berlin steckt erläutre; Frage ich: macht das Sinn? Hat jemand so etwas schon mal gesehen? Pro et Contra. Rat und Beispiele, auch mit Hinweis auf andere Sammel- und Präsentationsformen. Eigentlich möchte ich aus dem Album in die ‚Buchform‘ steigen. Da ich deutscher in Schweden (seit 60 Jahren bin) würde ich es auch für meine Enkel in Schwedisch schreiben können/wollen, aber da bin ich noch lange nicht.
Ich bin für jeden Kommentar dankbar.

Antwort:
Toll, dasss Sie wieder in die Philatelie zurück finden. Sie wollen dabei die Freiheit in der Gestaltung dieses wunderbaren Hobbys voll ausnützen. Auch toll. Das alles kann man, wenn man auf eine Wertorientierung und auch auf andere Sammler interessierende Spielarten (z.B. die qualitative) eines Sammlungsaufbaus verzichtet, auch so handhaben. Man jedoch, auch wenn man es nicht für relevant hält, wissen sollte, dass es: unzählige komplette postfrische, wertmäßg völlig unbedeutende DDR-Sammlungen (muß bei Ihnen nicht so sein) gibt, komplette gestempelte Sammlungen fast nie bedarfsgestempelt sind und es im Internet, zu gleich welchem Thema, auch die eigene Beurteilung, schon gibt - spontan erreichbar. Thematische Ausstellungen auf Briefmarkenmessen, die teils "große Preise" gewinnen, sind in Wirklichkeit nichts anderes als Alibi-Veranstaltungen, die kaum Interesse wecken.

Wertorientiertes Sammeln im eigentlichen Sinn gibt es nicht. Der mündige, imformierte und vor allem wissende Sammler legt Wert darauf, dass er für sein Geld einen reellen Gegenwert erhält - und keinen überteuerten, teilweise "gemachten Schrott". Qualität ist in der Philatelie das Ah und Oh.

Es gibt in der Philatelie auch keine Schnäppchen. Wenn billig, dann ist der Kaufgegenstand meist wertlos und nur noch für den Verkäufer ein gutes Geschäft. Ein gutes Objekt hat immer seinen Preis - und dann auch Zukunft.

Frage:
06.05.2018
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren, was bedeutet: "Stempel WISMAR / f kein Bedarf bekannt und deshalb nicht prüfbar" ?
Ist der Stempel falsch?
Antwort:
Ich kenne die näheren Umstände nicht, aber offensichtlich geht es bei dieser fehlgeschlagenen Prüfung um eine Ganzsache, also eines Briefes. Hierbei kann mit dem verwendeten Stempel ein Bedarf nicht begründet werden - aus welchen Gründen auch immer. Möglich, dass der Stempel nicht auf das Briefstück übergeht, was der Manipulation Tür und Tor öffnet. War Herr Paul der Prüfer? Dann versuchen Sie es mal bei Herrn Schönherr.
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