Briefmarken-Ratgeber
NEU
Guten Morgen, liebe Briefmarkenfreunde !
Eine von vielen Fragen mit Antwort:
Hallo Günther, beim Aussortieren fallen neue Fragen an, die ich hier im Club diskutieren möchte. Es liegen mir Randstücke vor, bei denen der Rand leichte Druck-Spuren, womöglich vom Einsteckbuch, aufweist. Dann Rollenstreifen 3er und 5er. die gefaltet worden sind, um die Nummer zu zeigen. Nicht sammelwürdig? Vernichten? Wieviele Mitglieder hat der Q1-Club heute? Wenn wir alle der Maxime folgen, fürchte ich, dass wir uns gegenseitig bei Auktionen hochtreiben und wieder unrealistische Werte schaffen. Sollte es hierzu nicht besser ein Forum im Club geben? Wer sucht was? Wer kann warten? Gruß Frank (Nerve ich zuviel?)


vom Einsteckbuch, aufweist. Dann Rollenstreifen 3er und 5er. die gefaltet worden sind, um die Nummer zu zeigen. Nicht sammelwürdig? Vernichten? Wieviele Mitglieder hat der Q1-Club heute? Wenn wir alle der Maxime folgen, fürchte ich, dass wir uns gegenseitig bei Auktionen hochtreiben und wieder unrealistische Werte schaffen. Sollte es hierzu nicht besser ein Forum im Club geben? Wer sucht was? Wer kann warten? Gruß Frank (Nerve ich zuviel?)
Antwort:
Hallo Frank, nein, Sie nerven nicht. Was Ihre Fragen angeht, kann ich lediglich zu den geknickten Rollenstreifen etwas sagen. Die Bewertung in den Katalogen gilt für nicht geknickte Rollen. Insofern würde ich höchstens den Preis für die EZM zahlen. Unter den Druckspuren kann ich mit nicht so recht was vorstellen, grundsätzlich jedoch sind Q1-Marken ohne Fehl und Tadel. Wegwerfen? Nein, sie sind jedoch u.U. nur "Platzhalter", bis Sie Besseres finden.

Bezüglich der Mitgliederzahl ist festzustellen, daß das zäh läuft - trotz zwischenzeitlich täglich 250 bis über 400 Usern auf meinen Seiten. Macht nix - lassen wir dieser Seite Zeit.

Überlegungen zu einer Tauschplattform und auch einer Diskussionsmöglichkeit, die gibt es ja derzeit eigentlich gar nicht, finden im Übrigen statt. Aber, ich wiederhole mich, das kostet alles Geld - und ich bin Alleinunterhalter.

Ihre letzten Gedanken sollten, glaube ich, nicht mal gedacht werden. Das ist genau das, von dem wir ja weg wollen: Manipulation. Stellen Sie sich mal vor, Sie wollen eines Tages Ihre Schätzchen verkaufen - und werden ganz böse ausgetrickst. Nein, ehrliche Preise, das sind die, die Sie und ich als Höchstgebote abgeben, sind für unser Hobby und für jeden von uns Grundvoraussetzung für erfolgreiches Sammeln.
Gruß Günther
Der Patient "Briefmarkensammeln" liegt schwerkrank danieder. Einiges deutet auf sein Ende hin. Um ihn herum hat sich der gesamte Clan der "Briefmarkenlobby" versammelt. Man ist entsetzt, nur ganz leise grummelnde Unterhaltung. Wie konnte das in nur 40 Jahren so wahnsinnig schnell passieren? Ganz vereinzelte, sehr zaghafte Vorschläge, man solle vielleicht doch einen Arzt hinzuziehen, werden mit einem ebenso leisen, jedoch sehr bestimmtem "das wird doch viel zu teuer" abgeschmettert. Im Übrigen wissen wir doch selbst woran er erkrankt ist. Nochmalige vereinzelte Versuche: "ja, aber, wenn er stirbt, sind wir wirtschaftlich am Ende"! Pessimisten, Schwarzseher! Wenn er überlebt, ist es auch nicht anders - nein wir müssen hoffen, daß er wieder gesund und jung wird und das alles so hinkriegen, daß alles beim Alten bleibt, wir unsere, zugegeben, nicht ganz lauteren, jedoch einträglichen Geschäfte weiter betreiben können. Also laßt uns weiter überlegen - und abwarten - und ein paar von uns sollten immer an seinem Bett bleiben und klagen, hoffen und beten, klagen, hoffen und beten, klagen, hoffen und bet ......
Ja, es ist ja auch wirklich zu schön, wenn man "seine" Käuferschicht, die der jungen, der Spaß-Sammler, so weit hat, daß sie jeden Mist, sei er noch so teuer, sei er noch so unsinnig, unterstützt mit ein paar unsinnigen Werbeslogans, einfach kauft.
Dieser Markt ist wirklich durch und durch krank. Da werden täglich unzählige Male Unwissenheit, Vertrauen und Begeisterung junger und oft auch älterer Menschen einfach mißbraucht und enttäuscht. Motto bei alledem: kommt einer dahinter, dann gibt er eben auf. Na und? Neue kommen doch nach.
Mit dem "Briefmarken-Ratgeber" möchte ich die Basis schaffen, alle Bereiche zu durchleuchten, alles Negative anzuprangern, nach Möglichkeit alle Tricks zu erkennen und zu besprechen. Dazu können, nein, sollten Sie alle beitragen. Beobachten Sie kritisch und melden Sie was Ihnen auffällt.
Der kritische Sammler wird aber auch selbst Positives leben, erleben und entdecken. Und gerade das ist von größtem Interesse und alle sollten es erfahren.
Seien Sie egoistisch: Helfen Sie den Sammlern!
Denken Sie mal über ein zugegeben äußerst einfaches Beispiel nach: von etwas Sammelwürdigem gibt es 1.000 Stück - und 50 Sammler. Klar, sagt da jeder, das ist ein nichts wert, ein billiger Sammelgegenstand. Jetzt sammeln aber 500, der Ein oder Andere hat den Sammelgegenstand 2- oder 3fach, eventuell in unterschiedlichen Varianten, die Nachfrage ist also größer als das Angebot. Die Preise steigen stark. Das macht andere aufmerksam, es kommen weitere Sammler hinzu, die Nachfrage kann nicht mehr gestillt werden, die Preise explodieren.
Nein, das ist nicht die zwangsläufige Entwicklung allen Strebens, aber auch Zwischenstufen machen Spaß. Konzentrieren wir uns also auf Entwicklungsfähiges.
Bei alledem braucht es aber auch und besonders "Wissen", eine weitere wichtige Aufgabe des "Briefmarken-Ratgeber", die, so glaube ich, ideal ergänzt wird durch unser Forum.
Ich kann mir auch vorstellen, daß die kostenlosen Kleinanzeigen, die ausschließlich auf unsere Hobby ausgerichtet sind und die Bereiche kaufen, tauschen und suchen umfassen, helfen werden, Qualität darzustellen und marktgerechte Preise zu gestalten.
In den meisten Bereichen braucht man das Rad jedoch nicht neu erfinden, da gibt es schon hervorragende Erkenntnisse, die wir alle nutzen sollten. Nur die Auswüchse sollten erkannt und ausgemerzt werden, damit unser Hobby wieder in seiner ganzen Breite Spaß macht.