Briefmarken-Ratgeber
NEU
Guten Morgen, liebe Briefmarkenfreunde !
Eine von vielen Fragen mit Antwort:
Frage:
hallo herr Köpfer,
zu der anfrage mit den leichten fingerabdrücken auf der Marke.
auf anfrage beim verband bpp sagte man mir das Fingerabdrücke kein wirklicher Makel auf der marke seien da zumindest vom Postverkäufer ja beim verkauf am Schalter die marke angefasst werden muß,- so wird es wahrscheinlich auch immer fingerabdrücke auf dem gummi zu sehen sein !
dieser hickhack der fingerabdrücke scheinen dann auch nicht den wert der marken zu vermindern ( laut aussage des herren von bpp).... bei realistischer betrachtung und auf dem briefmarken Alltag gibt es gleich wohl schon das kauf kreterium Fingerabdrücke.( da wird eine marke mal ganz schnell zu müll ) ich habe habe beschlossen mein hobby wieder aufzugeben . es ist mir gelinde gesagt zu blöd auf d. rückwand jeder marke zu starren um fingerabdrücke zu sichten ( bei d. letzten marken waren von mir keine zu sehen - der prüfer hat sie aber erkannt ) ich habe jetzt alle marken die ich habe zum prüfer nach berlin geschick um sie auf fingerabdrücke zu untersuchen. danach werde ich das ganze verkaufen .....
ich fühle mich ein wenig veräppelt von der ganzen fingerabdruck diskussion ... ( kein Verkäufer von briefmarken gibt ihnen eine garantie das da keine fingerabdrücke auf den marken sind.
hier mal ein kurzer auszug eines Verkaufsgespräches:
guten tag,
mal eine frage.
können sie garantieren das auf dem gummi keine fingerabdrücke bzw. leichte fingerabdrücke zu sehen sind ??? ( ich werde bei kauf marke zum prüfer senden ) antwort des Verkäufers:"

Nein. Soweit lehne ich mich dann doch nicht aus dem Fenster, auch wenn hier keine Fingerabdrücke sein söllten. Viel Spaß bei ihrer weiteren Suche.

gruss
ihnen ein schönes wochenend gruss aus hannover alexander

Makel auf der marke seien da zumindest vom Postverkäufer ja beim verkauf am Schalter die marke angefasst werden muß,- so wird es wahrscheinlich auch immer fingerabdrücke auf dem gummi zu sehen sein ! dieser hickhack der fingerabdrücke scheinen dann auch nicht den wert der marken zu vermindern ( laut aussage des herren von bpp).... bei realistischer betrachtung und auf dem briefmarken Alltag gibt es gleich wohl schon das kauf kreterium Fingerabdrücke.( da wird eine marke mal ganz schnell zu müll ) ich habe habe beschlossen mein hobby wieder aufzugeben . es ist mir gelinde gesagt zu blöd auf d. rückwand jeder marke zu starren um fingerabdrücke zu sichten ( bei d. letzten marken waren von mir keine zu sehen - der prüfer hat sie aber erkannt ) ich habe jetzt alle marken die ich habe zum prüfer nach berlin geschick um sie auf fingerabdrücke zu untersuchen. danach werde ich das ganze verkaufen ..... ich fühle mich ein wenig veräppelt von der ganzen fingerabdruck diskussion ... ( kein Verkäufer von briefmarken gibt ihnen eine garantie das da keine fingerabdrücke auf den marken sind. hier mal ein kurzer auszug eines Verkaufsgespräches: guten tag, mal eine frage. können sie garantieren das auf dem gummi keine fingerabdrücke bzw. leichte fingerabdrücke zu sehen sind ??? ( ich werde bei kauf marke zum prüfer senden ) antwort des Verkäufers:" Nein. Soweit lehne ich mich dann doch nicht aus dem Fenster, auch wenn hier keine Fingerabdrücke sein söllten. Viel Spaß bei ihrer weiteren Suche. gruss ihnen ein schönes wochenend gruss aus hannover alexander
Antwort:
Antwort:
Wenn mir ein Objekt nicht vorliegt, kann ich dazu nur Vermutungen anstellen. Deswegen möchte ich mich dazu auch nicht weiter äußern. Vielleicht noch insofern, dass Wertschätzungen bei Briefmarken keine klaren Regeln kennen und generell subjektiv sind, also abhängig davon, wie viel einem Kaufinteressenten ein Objekt wert ist, bzw. wie weit ein Verkäufer beim Preis gehen möchte. Da beide subjektiv handeln (müssen), ist im Prinzip alles möglich - von geschenkt über maßlos überteuert bis betrogen. Wie im richtigen Leben.

Dass Sie beim Ersten kleineren Problem das Handtuch werfen, enttäuscht mich allerdings und läßt mich fragen, was Sie eigentlich von unserem Hobby erwarten? Der ultimative Spaß an unserem Hobby ist der, mit viel Geduld nach der bestmöglichen Qualität in besonderer Verausgabung zu suchen, die Sammlung Stück für Stück aufzubauen, zu ergänzen und irgendwann ein wahres Märchenbuch angelegt zu haben. Dazu muß man allerdings auch voll dahinter stehen. Vieles ist nicht einfach, braucht neben Wissen und Geduld auch noch viel Zeit. Selbst wenn man keine hat, ist dieses Hobby ideal - man kann es nämlich leicht zur Seite legen.

Wenn ich eben von Wissen, Zeit und Geduld sprach: meine Seiten informieren ausführlich.

Der Patient "Briefmarkensammeln" liegt schwerkrank danieder. Einiges deutet auf sein Ende hin. Um ihn herum hat sich der gesamte Clan der "Briefmarkenlobby" versammelt. Man ist entsetzt, nur ganz leise grummelnde Unterhaltung. Wie konnte das in nur 40 Jahren so wahnsinnig schnell passieren? Ganz vereinzelte, sehr zaghafte Vorschläge, man solle vielleicht doch einen Arzt hinzuziehen, werden mit einem ebenso leisen, jedoch sehr bestimmtem "das wird doch viel zu teuer" abgeschmettert. Im Übrigen wissen wir doch selbst woran er erkrankt ist. Nochmalige vereinzelte Versuche: "ja, aber, wenn er stirbt, sind wir wirtschaftlich am Ende"! Pessimisten, Schwarzseher! Wenn er überlebt, ist es auch nicht anders - nein wir müssen hoffen, daß er wieder gesund und jung wird und das alles so hinkriegen, daß alles beim Alten bleibt, wir unsere, zugegeben, nicht ganz lauteren, jedoch einträglichen Geschäfte weiter betreiben können. Also laßt uns weiter überlegen - und abwarten - und ein paar von uns sollten immer an seinem Bett bleiben und klagen, hoffen und beten, klagen, hoffen und beten, klagen, hoffen und bet ......
Ja, es ist ja auch wirklich zu schön, wenn man "seine" Käuferschicht, die der jungen, der Spaß-Sammler, so weit hat, daß sie jeden Mist, sei er noch so teuer, sei er noch so unsinnig, unterstützt mit ein paar unsinnigen Werbeslogans, einfach kauft.
Dieser Markt ist wirklich durch und durch krank. Da werden täglich unzählige Male Unwissenheit, Vertrauen und Begeisterung junger und oft auch älterer Menschen einfach mißbraucht und enttäuscht. Motto bei alledem: kommt einer dahinter, dann gibt er eben auf. Na und? Neue kommen doch nach.
Mit dem "Briefmarken-Ratgeber" möchte ich die Basis schaffen, alle Bereiche zu durchleuchten, alles Negative anzuprangern, nach Möglichkeit alle Tricks zu erkennen und zu besprechen. Dazu können, nein, sollten Sie alle beitragen. Beobachten Sie kritisch und melden Sie was Ihnen auffällt.
Der kritische Sammler wird aber auch selbst Positives leben, erleben und entdecken. Und gerade das ist von größtem Interesse und alle sollten es erfahren.
Seien Sie egoistisch: Helfen Sie den Sammlern!
Denken Sie mal über ein zugegeben äußerst einfaches Beispiel nach: von etwas Sammelwürdigem gibt es 1.000 Stück - und 50 Sammler. Klar, sagt da jeder, das ist ein nichts wert, ein billiger Sammelgegenstand. Jetzt sammeln aber 500, der Ein oder Andere hat den Sammelgegenstand 2- oder 3fach, eventuell in unterschiedlichen Varianten, die Nachfrage ist also größer als das Angebot. Die Preise steigen stark. Das macht andere aufmerksam, es kommen weitere Sammler hinzu, die Nachfrage kann nicht mehr gestillt werden, die Preise explodieren.
Nein, das ist nicht die zwangsläufige Entwicklung allen Strebens, aber auch Zwischenstufen machen Spaß. Konzentrieren wir uns also auf Entwicklungsfähiges.
Bei alledem braucht es aber auch und besonders "Wissen", eine weitere wichtige Aufgabe des "Briefmarken-Ratgeber", die, so glaube ich, ideal ergänzt wird durch unser Forum.
Ich kann mir auch vorstellen, daß die kostenlosen Kleinanzeigen, die ausschließlich auf unsere Hobby ausgerichtet sind und die Bereiche kaufen, tauschen und suchen umfassen, helfen werden, Qualität darzustellen und marktgerechte Preise zu gestalten.
In den meisten Bereichen braucht man das Rad jedoch nicht neu erfinden, da gibt es schon hervorragende Erkenntnisse, die wir alle nutzen sollten. Nur die Auswüchse sollten erkannt und ausgemerzt werden, damit unser Hobby wieder in seiner ganzen Breite Spaß macht.